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Alternativen zu orderbird: ein fairer Vergleich

orderbird ist ein Kassensystem für Restaurants, Cafés und Bars mit eigenen Seiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz und mit einem Paket, das Kasse, TSE und Kartenzahlung bündelt. Wenn du orderbird nutzt oder gerade ein Angebot vor dir hast, zeigt dir diese Seite die Alternativen mit öffentlichen Preisen – und auch, wann orderbird für dein Haus die bessere Wahl bleibt.

Aktualisiert am 28. Oktober 2026 9 Min. Lesezeit Für: Inhaber
Kurze Antwort

Als zertifizierte Kasse sind ready2order, SumUp, Lightspeed, gastronovi und Vectron die naheliegenden Alternativen zu orderbird, mit unterschiedlichen Preismodellen und Laufzeiten. qmen.us ersetzt orderbird nicht als Kasse, kann aber QR-Bestellung, Kellner-App und Küchenmonitor kostenlos übernehmen, die bei orderbird als Zusatzmodule monatlich extra kosten.

Was orderbird bietet

orderbird PRO ist die Gastro-Kasse mit Tischplan, Gängesteuerung und Funkbonieren. Sie kommt in drei Paketen: S mit einem Gerät für 99,90 € netto im Monat, M mit zwei Geräten für 139,90 € und L mit drei Geräten für 169,90 € – jeweils mit orderbird-Kartenzahlung, ohne sie 20 bis 30 € mehr, bei 12 Monaten Laufzeit. Enthalten sind Service-Lizenz, Online-TSE, Onboarding und 24/7-Notfallsupport; M bringt Kassenbuch und Gutscheinsystem mit, L zusätzlich die Reservierung.

Weitere Funktionen sind Module: Küchenmonitor für 29,90 € pro Bildschirm, QR-Bestellsystem für 39,90 € im Monat (laut orderbird mit einem zusätzlichen iPad), Reservierung 59,90 €, zusätzliche Gerätelizenz 39,90 €. Das digitale Menü ist laut Preisseite kostenlos. Für kleine Konzepte wie Foodtrucks oder Cafés gibt es orderbird MINI, ein Kompaktgerät mit Kartenleser, Bondrucker und Scanner ab 149 € plus Lizenz zwischen 18,33 € und 39,90 € im Monat.

Warum Gastronomen nach Alternativen suchen

  • Laufzeit. Die PRO-Pakete laufen 12 Monate. Wer flexibel bleiben will, sucht Monatsabos, etwa bei ready2order (monatlich kündbar) oder orderbird MINI mit Monatslizenz.
  • Module summieren sich. Ein Paket S mit zwei Küchenmonitoren und QR-Bestellsystem kostet 99,90 + 59,80 + 39,90 = 199,60 € netto im Monat.
  • Kartenzahlung gekoppelt. Der niedrigere Paketpreis gilt nur mit orderbird-Kartenzahlung; wer bei einem anderen Zahlungsanbieter bleiben will, zahlt mehr.
  • Kleiner Betrieb, kleines Budget. Ein Café mit Tresen braucht nicht unbedingt Funkbonieren und Tischplan.
  • Nur Bestellung und Küche gesucht. Manche Häuser haben schon eine zertifizierte Kasse und wollen nur die Bestellung vom Tisch in die Küche verbessern.

orderbird und die Alternativen im Vergleich

Preise von den Seiten der Anbieter, geprüft am 28. Oktober 2026. Wir vergleichen den Einstieg mit Tischservice, soweit öffentlich.

SystemEinstieg mit TischserviceLaufzeitTSE / RKSVKüchenmonitor
orderbird PRO99,90 € netto (Paket S, mit orderbird-Kartenzahlung)12 MonateOnline-TSE inklusive29,90 € pro Bildschirm
qmen.us0 €keinekeine, ist keine Kasseinklusive
ready2order35,90 € + 23,90 € nettomonatlich oder jährlichTSE 15,90 € (DE), Signatur 12 € (AT)nicht in der Preisliste genannt
SumUpKassensystem Plus 49 € nettonicht auf der Seite genanntTSE integriertKüchendisplay anschließbar
LightspeedBasic 89 € (1 Lizenz)nicht auf der Seite genanntnicht in der Preistabelleals Lizenz ab Core
gastronovi69 € (1. Lizenz)mindestens 3 MonateCloud-TSE 14 €, RKSV 14 €inklusive
Vectron SMART34,90 € + Kasse ab 24,90 €nicht auf der Seite genanntüber den FachhändlerOrder Hub 39,90 €

orderbird

orderbirds Stärken sind ein Paket, in dem Kasse, Online-TSE, Onboarding und 24/7-Notfallsupport schon enthalten sind, eine Kartenzahlung aus derselben Hand und QR-Bestellungen, die direkt in der zertifizierten Kasse landen. Mit orderbird MINI gibt es zudem ein mobiles Kompaktgerät, das als zweite Kasse für PRO-Kunden 9,90 € im Monat kostet. orderbird bleibt die bessere Wahl, wenn du ein Restaurant mit Tischservice führst, alles bei einem Anbieter haben willst und die Laufzeit von 12 Monaten kein Problem ist.

qmen.us

qmen.us ist keine Kassen-Alternative, sondern eine kostenlose Alternative zu den Bestellmodulen: QR-Speisekarte pro Tisch, Selbstbestellung durch den Gast, Kellner-App im Handy-Browser, Küchenmonitor mit mehreren Stationen, Abholbildschirm mit Gong und gesprochenem Aufruf auf dem TV, Bondruck über einen Agenten oder eine Android-App, der auch ohne Internet weiterläuft. Keine Monatsgebühr, keine Provision, kein bezahlter Tarif.

Was fehlt: keine TSE, keine RKSV-Signatur, keine Kartenzahlung und kein Terminal, keine Schnittstelle zu orderbird oder einer anderen Kasse, kein Tischplan, keine Reservierung, kein Kassenbuch, ein Standort pro Konto und nur die Rollen Inhaber, Kellner und Küche. Support kommt von einem kleinen Team in Brasilien über Kontaktseite und WhatsApp. Nutzt du qmen.us neben einer Kasse, tippst du die Abrechnung dort ein.

ready2order

ready2order ist die naheliegende Alternative, wenn der Preis zählt: Kasse 35,90 € plus Gastro-Paket mit Tischplan, Funkbonieren, Gängen und Happy Hour 23,90 € netto im Monat, monatlich kündbar oder jährlich vorausbezahlt. Dazu kommen in Deutschland das TSE-Paket für 15,90 €, in Österreich Signatur-Zertifikat (12 € im Monat), Jahresbelegprüfung (70 € im Jahr) und Kassenanmeldung (69 € einmalig), plus 99 € Aktivierung. Die Software läuft laut Anbieter auf iOS, Android, Windows und macOS.

SumUp

SumUp passt, wenn du bereits SumUp-Terminals nutzt. Die Kassensoftware gibt es ohne Monatsgebühr; das Kassensystem Plus mit Raumplan, Tischverwaltung und Bestellungen an die Küche kostet 49 € netto im Monat, die TSE ist laut SumUp integriert. Kartenzahlungen kosten ohne Abo laut Preisseite 1,39 %.

Lightspeed

Lightspeed (früher Gastrofix) kostet 89 € im Monat mit einer Lizenz (Basic), 159 € mit zwei (Core) und 249 € mit drei (Pro); ab Core sind QR-Bestellung und -Zahlung enthalten, und jede Lizenz kann Kasse, Tableside-Gerät oder Küchendisplay sein. Gut für größere Häuser, die Online-Bestellung und Drittanbieter-Integrationen brauchen. Zahlungsgebühren gibt es auf Anfrage.

gastronovi

gastronovi hat den Küchenmonitor in der Kasse enthalten (69 € im Monat für die erste Lizenz) und bietet Module für Reservierung, Warenwirtschaft, Kalkulation, Zeiterfassung und Mehrbetrieb. Cloud-TSE und RKSV-Lizenz kosten je 14 € im Monat. Gut, wenn du über die Kasse hinaus Lager und Kalkulation im selben System willst.

Vectron

Vectron verkauft über mehr als 300 Fachhändler, die vor Ort installieren und betreuen; die Kassen arbeiten laut Hersteller auch offline. Im Paket SMART kosten Grundgebühr 34,90 € und eine POS 7 mit Drucker 39,90 € im Monat, Kartenzahlungen 1,29 %. Gut, wenn dir ein persönlicher Händler vor Ort wichtiger ist als ein reines Online-Angebot.

Von orderbird wechseln in 5 Schritten

Ein Kassenwechsel berührt Steuer, Daten und Team. So gehst du ihn geordnet an.

  1. Prüf deine Vertragslaufzeit

    Schau nach, wann dein orderbird-Paket endet und welche Kündigungsfrist gilt. Bei Vorauszahlung für 1 oder 3 Jahre ist der Wechsel vor Ablauf meist teuer.

  2. Sichere deine Kassendaten

    Kassendaten musst du nach den Aufbewahrungsfristen weiter vorhalten. Klär mit orderbird und deinem Steuerberater, wie du die Daten der TSE und der Kasse exportierst und aufbewahrst, bevor du kündigst.

  3. Melde die alte Kasse ab und die neue an

    In Deutschland meldest du die Außerbetriebnahme der alten Kasse und die Anschaffung der neuen jeweils innerhalb eines Monats über Mein ELSTER. In Österreich meldest du die neue Registrierkasse in FinanzOnline an.

  4. Bau die Speisekarte neu auf

    Artikel, Preise, Extras und Zuordnung zu Küche oder Bar musst du im neuen System anlegen. In qmen.us geht das auch per Foto-Import mit KI, den du danach kontrollierst.

    Tipp: Lass alte und neue Lösung einen ruhigen Abend parallel laufen, bevor du umschaltest – so findest du fehlende Artikel, ohne dass ein Gast wartet.
  5. Schul dein Team

    Kellner und Küche brauchen eine kurze Einführung im echten Ablauf: Bestellung aufnehmen, an die Küche senden, abhaken, abrechnen. Plane dafür eine Schicht ein.

Häufige Fragen

Kann qmen.us orderbird komplett ersetzen?+

Nein. orderbird ist eine zertifizierte Kasse mit TSE und Kartenzahlung; qmen.us ist keine Kasse. qmen.us kann die Bestellung am Tisch, den Weg in die Küche und den Bondruck übernehmen, abgerechnet wird weiter über eine zertifizierte Kasse.

Welche orderbird-Alternative ist am günstigsten?+

Mit Tischservice beginnt ready2order bei 35,90 + 23,90 = 59,80 € netto im Monat (ohne TSE), SumUp mit dem Kassensystem Plus bei 49 € netto mit integrierter TSE. Was günstiger ist, hängt von deinen Geräten, Modulen und Kartengebühren ab.

Muss ich beim Wechsel das Finanzamt informieren?+

In Deutschland ja: Außerbetriebnahme und Anschaffung eines elektronischen Aufzeichnungssystems meldest du nach § 146a Abs. 4 AO jeweils innerhalb eines Monats über Mein ELSTER. In Österreich wird die neue Registrierkasse in FinanzOnline angemeldet.

Kann ich qmen.us neben orderbird nutzen?+

Ja, nebeneinander. Es gibt keine Schnittstelle, die Bestellungen fließen also nicht automatisch in die orderbird-Kasse. Das lohnt sich vor allem, wenn du die Module für QR-Bestellung und Küchenmonitor nicht zusätzlich buchen willst.

Gibt es orderbird auch in Österreich und der Schweiz?+

orderbird hat eigene Länderseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Preise auf dieser Seite stammen von der deutschen Preisseite; für Österreich und die Schweiz frag die Konditionen dort an.

Quellen

Preise geprüft am 28. Oktober 2026; prüfe sie vor deiner Entscheidung auf der Seite des jeweiligen Anbieters.

Glossar

Monitor
Der Wandbildschirm, der live die Warteschlange dieser Station zeigt, passwortgeschützt.
QR-Code des Tisches
Der auf den Tisch gedruckte Code, den der Gast mit dem Handy scannt, ganz ohne Login.
Kellner-App
Die Bestellseite, die jeder Kellner über einen eigenen Link des Restaurants öffnet, direkt im Browser des Handys.
Offline-Modus
Konfigurationsbereich des Agenten, der ihn eine lokale Bestellseite ausliefern und eine Warteschlange führen lässt, solange das Restaurant ohne Internet ist.

Passende Anleitungen

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